Praktikumstagebuch: Antonias Praktikumstagebuch

Antonias Praktikumstagebuch

Vor genau zwei Wochen war mein erster Tag hier. Ich war super nervös. Mir schwirrten tausend Fragen durch den Kopf. Wie wird es dort sein? Was werden meine Aufgaben sein? Werde ich sie lösen können? Und wird es mir überhaupt Spaß machen? Doch mit einer Frage musste ich mich nicht beschäftigen. Wie werden die Leute sein? Schon vor Beginn meines Praktikums war ich einmal dort. Ich wurde super herzlich und aufgeschlossen empfangen. So auch an meinem ersten Tag. Tja, warteten nur noch die anderen Fragen auf mich. Als ich ankam, wurde ich erst einmal eingeführt und ich bekam im Anschluss meine Aufgabe. Auch ich sollte eine Firma gründen, ein Konzept entwickeln, samt Logo, Flyer und Visitenkarte.

Ich entschied mich für einen kleinen Laden, der für Individualität steht. Heutzutage ist Anders sein etwas Gutes. Man will einfach nicht wie Jeder sein. Sowohl charakterlich, als auch äußerlich. Und wie drückt man seine Persönlichkeit nach Außen am besten aus? Genau, mit Klamotten. In meinem Laden ReMode, was so viel wie umbauen bedeutet, kann man also entweder Basic Teile aus meinem Geschäft oder Kleidung aus seinem eigenen Kleiderschrank so abändern lassen, dass sie zu 100% zu einem passen. Ob man nur kleine Applikationen hinzufügt oder ein komplettes Umstyling vornimmt. Aus einem Maxi-Rock, wird dann beispielsweise eine Shorts. Der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Man kann sich also mit einem Berater zusammensetzen und die eigene Idee ausarbeiten. Der Laden selbst trägt mehrere Stile in sich, welche sich beispielsweise in den Möbeln wiederspiegeln. Dennoch bleibt alles harmonisch und wirkt nicht überladen.

In der ersten Woche begann ich also mit meinem Logo und erstellte es im Adobe Illustrator. Zuerst musste ich musste ich mich in das Programm reinfuchsen. Aber wenn man erst einmal einen groben Durchblick hat, macht es wirklich Spaß. Als das geschafft war, designte ich meinen Flyer und meine Visitenkarte mit InDesign. Ich brauchte ein zwei Anläufe, aber Julia gab mir sehr hilfreiche Tipps. Im Endeffekt wurde alles etwas Retro. Ich durfte Peter über dir Schulter schauen und er hat mir gezeigt wie er Bilder bearbeitet. Auch ich habe dann selbstgeschossenen Referenzbilder bearbeitet, natürlich mit etwas Hilfe. An einem anderen Tag begleitete ich den Fotografen Dirk Mahler. Und ich habe Lisa zugeschaut und sie erzählte mir etwas über ihre Arbeit, die sie im Moment macht. Es war wirklich interessant mal hinter die Kulissen einer Webseite zu schauen. Dann habe ich über die zwei noch Wochen Bilder eingescannt und sie zurechtgeschnitten. Mehrfach in der Woche findet dann ein Teammeeting statt, zur Organisation und Planung. Auch ich wurde bei den Besprechungen mit einbezogen. Doch es ging nicht immer nur um die Arbeit. Das Team zeigte mehrfach seinen Humor, so dass man sich hier nur wohl fühlen kann. Gestern war Dennis letzter Tag hier. In der Mittagspause haben wir dann alle zusammen Wraps und Käsekuchen gegessen. Schon krass wie schnell die Zeit vergeht, denn heute ist auch schon mein letzter Tag. Ich durfte heute mein Projekt vorstellen. Und im Anschluss gab es noch selbst gebackene Schoko Cookies :)

Ich bin unglaublich froh, dass ich mein Praktikum hier machen durfte. Es war wirklich interessant und ich habe viel Neues gelernt. Und meine vorherigen Ängste sind schon lange verschwunden.
Vielen Dank
 

Zurück zur Übersicht