Fundstücke: Design von Benutzeroberflächen für die eigene Mutter

Design von Benutzeroberflächen für die eigene Mutter

Ruft Sie Ihre Mutter auch regelmäßig an, weil sie Computerprobleme hat? Meine tut dies, meistens hat sie jedoch ein Problem mit der Bedienung. Viele Dinge beherrscht sie an ihrem Rechner mühelos, sie fotografiert viel und verwaltet und bearbeitet ihre Bilder seit Jahren über eine krude Software, in die sie sich irgendwann aus Mangel an Alternativen eingearbeitet hat. Sie gestaltet Fotobücher auf irgendwelchen Online-Portalen und bekommt diese tatsächlich fertig und fehlerfrei benutzbar angeliefert. Jedoch habe ich z. B. Copy & Paste über die Jahre völlig vergeblich versucht zu erläutern. Dateisystem und Ordnerstrukturen im Rahmen des Notwendigen verstehen - Fehlanzeige. Beim größten deutschen Onlineauktionshaus Bestellungen auslösen? Kein Problem. Ein Update der Antivirensoftware nach automatischer Aufforderung installieren? Völlig ausgeschlossen. Mit Browsertoolbars fragwürdiger Herkunft und Sinnhaftigkeit klappt das jedoch ganz ausgezeichnet.


Wo soll dieser Artikel eigentlich hinführen? Ich habe heute zum Thema den ultimativen Blogartikel mit dem Titel "Designing User Interfaces for Your Mother" gelesen. Die unumgängliche Pflichtlektüre für alle mit Scheuklappen ausgerüsteten Usability- und Design-Theoretiker und nicht zuletzt für alle, die Benutzeroberflächen gestalten, die die eigene Mutter irgendwann einmal bedienen können sollte:Designing User Interfaces for Your Mother

Der Artikel ist in englischer Sprache verfasst, für alle Mütter, die nicht das Glück einer guten Sprachausbildung hatten, bieten wir hiermit an: Melden Sie sich bei uns, wir übersetzen Ihnen den Artikel und senden Ihnen diesen zu, versprochen!

Zurück zur Übersicht