Praktikumstagebuch: Praktikumstagebuch von Antonia

Praktikumstagebuch von Antonia

Antonia war zwei Wochen als Schülerpraktikantin bei uns und hat über Ihre Zeit in der Agentur Tagebuch geschrieben.

Kurz bevor ich mein 2-wöchiges Betriebspraktikum beginnen sollte, wurde ich unfassbar nervös. In meinem Kopf schwirrten lauter Fragen wie wohl das Team sein würde, was wohl meine Aufgabenbereiche sein werden und was ich wohl alles Neues lernen würde. Meine Nervosität war jedoch wahrscheinlich spätestens verflogen, nachdem ich an dem Montagmorgen das Büro betreten hatte und sofort von allen herzlich aufgenommen wurde. Ich bekam meinen eigenen Arbeitsplatz gemeinsam bei dem Rest des Teams und Julia Eggestein, als meine Hauptansprechpartnerin, erklärte mir den Tagesablauf und übertrug mir meine Aufgaben. Meine Aufgabe war es, mir eine Fima bzw. ein Geschäft auszudenken, ein Konzept zu entwickeln und dann im Anschluss ein Logo und einen Flyer zu designen. Ich entschied mich bei der Art des Geschäfts für ein Dessert Café namens Bonne Époque, wie ich mich später festgelegt hatte.  Es sollte einer schlichten, modernen und offenen Gestaltung unterliegen. Der Kitsch steckt dann im Dessert. Die Angebote sollten die außergewöhnlichsten Desserts und neusten Dessert-Trends aus aller Welt, sowie eine breite Auswahl an Kaffee, Tee und Smoothies umfassen. Nach einem langen, stressigen Tag sollen die Leute hier einen entspannten Nachmittag mit Freunden, Familie oder auch ganz einfach nur für sich allein verbringen- eben eine kleine Auszeit nehmen, ein wenig freie Zeit genießen. Daher auch der Name `Bonne Époque´. Bei dem Logo entschied ich mich für ein recht schlichtes Motiv. Die Zeichnung war eine sehr spontane Idee. Mit viel Vorstellungskraft stellt sie in Kaffee zerlaufene Milch- oder das Zerlaufen geschmolzener weißer- und schwarzer Schokolade dar.
Die Schriftzüge stellten nach meiner Meinung eine gute Mischung aus Basic- und kunstvoll-verschnörkelter Schrift dar. So wirkten die Schriftzüge nicht zu kitschig, als dass sie möglicherweise Kundschaft verjagen, und sind auch nicht zu einfach, als dass sie untergehen. 
Im nächsten Schritt ging es an die Gestaltung des Flyers. Wie schon Filiale und Logo zuvor, sollte auch der Werbeflyer schlicht gestaltet sein. D.h. keine überladenen Bildchen, Schriften und Farben. 
In den 2 Wochen Praktikum hat sich jedoch nicht alles nur um mein Dessert Café gedreht. Ich habe ganz neu Erfahrung mit Programmen wie InDesign oder Illustrator gemacht und habe mir Photoshop und das Erstellen und Programmieren von Webseiten erklären lassen. Ich habe über Fotographie gelernt und natürlich über Logo-, Flyer-, Broschüren-, Plakat-Design und nicht zuletzt auch über den abwechslungsreichen Alltag einer Werbeagentur. Hier hat die Werbeagentur neben ihrer Ernsthaftigkeit/ Kompetenz mehrfach ihren Humor bewiesen. Sei es bei Diskussionen über die Entstehung von Boygroup-Konzepten oder der Auseinandersetzung mit dem doch stark eigentümlichen Mysterium `Spotify Playlists´. Die Zeit verging wie im Flug bis es dann schon wieder an der Zeit war Abschied zu nehmen. Abschließend kann ich nur sagen, dass ich sehr dankbar bin die Erfahrung gemacht haben zu dürfen für diese 2 Wochen Teil dieses unfassbar lieben und lockeren Teams zu sein und so viele neue Eindrücke habe sammeln können.
Vielen Dank für die tolle Zeit!
Antonia
 

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